Neue Software entwickelt

Die Ausweitung der Mautpflicht von 12.000 auf 40.000 Kilometer nahmen die Betreiber zum Anlass, die schon seit 2005 im Einsatz befindliche, technisch überholte Software zum manuellen Buchen von Fahrten komplett neu zu entwicklen.

Neue Software entwickelt

Aufgaben und Rollen der BITGRIP-Crew

  • Product Ownership
  • Softwareentwicklung (Backend und Frontend)  
  • Management der fachlichen Anforderungen und Change-Requests
  • Konzeption und Umsetzen von technischen Konzepten
  • Priorisieren, Entwickeln und Abnehmen der User Stories
  • Agiles Coaching (Scrum und Jira-Workflows)

Wir starteten im Projekt zunächst als agiler Coach. In dieser Rolle bauten wir im Projektteam das notwendige Wissen auf und etablierten Strukturen und Prozesse der agilen Arbeitsweise nach dem Scrum-Prinzip.

Unsere Consultants überzeugten die Auftraggeber durch tiefes Know-how und eine systematische Arbeitsweise, die sich strickt am Projekterfolg orientierte. Auf Basis der guten Erfahrungen wurden wir auch als Product Owner beauftragt.

Durch die enge Zusammenarbeit entstand ein vertrauensvolle Partnerschaft. Dies führte einige Monate später dazu, dass der Auftrag auch auf die Softwareentwicklung für Frontend und Backend ausgeweitet wurde.

Change-Requests souverän gemeistert

Wie in einem Projekt dieses Umfangs üblich, kam es immer wieder zu neuen fachlichen Anforderungen. Das unsere Mitarbeiter diese Herausforderungen souverän bewältigt haben, ist kein Zufall, wie BITGRIP-Geschäftsführer Lars Blankenhagen erläutert: “Wir rechnen von vornherein mit variablen Anforderungen und sich ändernden Prioritäten. Das ist integraler Bestandteil unserer Arbeit.”

Bessere Skalierung und neues responsives Design

Das neue System basiert auf einer modernen technischen Architektur. Dadurch wurde der Wechsel auf eine zentrale Erhebung der Maut möglich. Außerdem können Lastspitzen besser ausgeglichen werden. Das Ausrollen neuer Programmversionen wurde viel effizienter, was Fehlermanagement und die Integration neuer Features deutlich vereinfachte.

Außerdem wurde die Benutzeroberfläche neu designed. Der Maut-Service ist nun auch über Smartphones und Tablets nutzbar. Das Systeme wird seit Juli 2018 produktiv eingesetzt.

Projekterfahrung: Testing als Erfolgsfaktor

Stellen Sie sich vor, Sie sollen ein System entwickeln, das täglich Millionen Euro Umsatz erzielt. Was wäre Ihre erste Frage? Unsere war: „Wie schaffen wir es, dass dieses System nicht ausfällt?“ Das Entscheidende für den Erfolg dieses Projekts war aus unserer Sicht, dass die Qualitätssicherung ab der ersten Zeile Code betrieben wurde. Der Umgang mit diesem Thema war professionell und gewissenhaft.

Heute gibt es kein Projekt mehr, in dem gar nicht getestet wird. Aber wie sieht es beispielsweise mit Testkonzepten aus? Wie ist das Verhältnis von Entwickler zu Tester und welche Qualifikation haben die Tester?

Beim Maut-Projekt waren alle Tester echte Entwickler, die sich auf das Thema spezialisiert hatten. Sie konnten sowohl Unit-Tests als auch alle anderen Arten der Tests schreiben. Das Verhältnis Tester-Entwickler war 1:1 - für uns optimal und gleichzeitig beste Voraussetzung dafür, auch kürzeste Systemausfälle zu verhindern.

Fakten und Zahlen zum Kunden

Dieser Projekt-Kunde möchte aus vertraglichen Gründen nicht namentlich erwähnt werden. Das Unternehmen, welches mit der Neuentwicklung der Mautbuchungs-Software beauftragt war, beschäftigt global rund 38.000 Mitarbeiter, die 2019 einen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro erwirtschafteten. 

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da!

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Daniel Pölkemann
+49 175 22 73 110
daniel.poelkemann@bitgrip.de